Fahrt 2020

Leider kann auch unsere Fahrt nach Taizé nicht wie geplant in den Sommerferien stattfinden.
Auf dieser Seite halten wir dich auf dem Laufenden, wann es die nächste Möglichkeit gibt nach Taizé zu fahren. 
Wir geben die Hoffnung nicht auf, vielleicht im Herbst dieses Jahres doch noch fahren zu können.

Außerdem findet ihr weiter unten - für die Taizé-freie Zeit -  ein paar Angebote aus Taizé, wie man trotzdem gemeinsam und doch jeder für sich ein bisschen Taizé erleben kann. 

Wann können wir wieder nach Taizé?

Leider lassen sich zurzeit keine verbindlichen Aussagen treffen, wann wieder eine Fahrt nach Taizé möglich ist. Vielleicht klappt es im Herbst, ansonsten leider wohl erst wieder im Jahr 2021. All diejenigen, die sich für die Fahrt in den Sommerferien schon angemeldet haben, wurden persönlich kontaktiert. Es gilt: Wer schon angemeldet ist, hat auch - sofern er dann auch Zeit und Lust hat - die Möglichkeit seinen Platz bei einer Fahrt im Herbst wahrzunehmen. Selbstverständlich kann der Platz aber auch bei einer Terminverschiebung kostenlos storniert bzw. zurückgegeben werden.

Wir müssen nun leider einfach abwarten.
Sobald es etwas Neues gibt, informieren wir euch an dieser Stelle

Tägliche Abendgebete aus Taizé im Livestream

Jeden Abend um 20:30 Uhr bietet die Gemeinschaft aus Taizé die Teilnahme an ihrem Abendgebet per Livestream an. Die Brüder schreiben dazu:  "Angesichts der Tatsache, dass in vielen Ländern Menschen in Isolation sind, möchten wir eine geistliche Solidarität besonders mit all denen zum Ausdruck bringen, die einsam sind."

Seit Montag, den 16. März wird jeweils um 20.30 Uhr ein Abendgebet mit einigen Brüdern live übertragen.

Das Gebet findet ihr um 20:30 Uhr entweder über die Facebook-Seite von Taize, oder auf dem Instagram-Kanal.

Ein neues Licht geht auf - Die Osterbotschaft von Frere Alois

Die ganze Osterbotschaft hier lesen

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Während tagtäglich düstere Nachrichten auf uns einstürzen, bitten wir Gott um Hilfe für die Menschheit, die nicht nur an den Auswirkungen des Coronavirus, sondern auch an vielen anderen Dingen leidet. Wir vertrauen Gott die Kranken an, ihre Familien, ihre Freunde und alle, die sich um sie kümmern und sie pflegen.

Wir beten zu Gott. Aber achten wir auch darauf, dass wir uns in unserer Not nicht verschließen und nicht einfach nur darauf warten, dass diese schwere Zeit vorübergeht und alles wieder so wird wie vorher. Wir bitten Gott, aber Gott bittet auch uns. Er möchte, dass wir ihm zuhören. Vielleicht möchte er uns ja auch sagen: „Wacht auf!“

Nicht, dass Gott die Menschheit bestrafen möchte. Nein, niemals! Er ist der barmherzige Gott und ist jedem Menschen nah. Er „kann nur seine Liebe schenken“, wie im 7. Jahrhundert Isaak von Niniveh, ein Glaubender aus dem Osten, gesagt hat – Worte, die Frère Roger oft wiederholt hat.

Ja, Gott liebt jeden Einzelnen von uns. Und weil er uns liebt, spricht er zu uns. Will er uns nicht sagen: Schaut, wie sehr ihr aufeinander angewiesen seid, Menschen untereinander, aber auch Länder und Völker. Schaut, wie sehr ihr menschliche Gemeinschaft braucht und wie sehr eure Zukunft davon abhängt, wie ihr mit der Schöpfung umgeht.

Die bedrohliche Pandemie macht auf einen Schlag deutlich, dass unsere Gesellschaften eine grundlegende Veränderung brauchen. – Nach wie vor werden Unsummen für Rüstungszwecke ausgegeben, während ein winziger Teil davon ausreichen würde, um unzähligen Menschen auf der Welt ihre Würde zurückzugeben.

Viele Menschen stellen sich mit Mut der Herausforderung und zeigen Solidarität. Sie opfern sich auf, manchmal unter Einsatz ihrer Gesundheit und ihres Lebens, damit das Leben trotz der Epidemie weitergeht.

Ja, die harte Zeit, die wir alle durchleben, ist ein Aufruf zu brüderlicher Gemeinschaft. Viele Menschen geben bereits eine Antwort darauf. Doch welches Licht kann uns die Osterbotschaft heute außerdem noch schenken?

Am Ostermorgen kommt Maria von Magdala und berichtet den Aposteln, dass das Grab Jesu leer sei. Wir alle können uns vorstellen, welchen Schrecken das bei den Aposteln ausgelöst hat: Zur Katastrophe des schändlichen Todes Jesu am Kreuz kommt noch hinzu, dass nun sein Leichnam verschwunden ist. Es ist, als wäre auch die allerletzte Spur von Hoffnung, die er geweckt hatte, verschwunden. Petrus und Johannes laufen zum Grab. Dort angekommen schaut Petrus nach und zweifelt. Der andere Jünger „sieht und glaubt“.

Was bringt diesen Jünger so spontan zum Glauben? Wie kann er an dem leeren Grab erkennen, dass Jesus auferstanden ist? Wir werden es nie erfahren. Aber er scheint in diesem Moment etwas von der Schrift verstanden zu haben. Denkt er vielleicht an das Wort aus den Psalmen: „Du lässt deinen Freund den Tod nicht schauen.“? Sagt er sich vor dem leeren Grab vielleicht: In der Tat, das hatte ich nicht gedacht; das hatte ich nicht verstanden?

Die Wirklichkeit der Auferstehung Jesu übersteigt unsere Vorstellungskraft. Sie lässt sich nicht „beweisen“, aber sie öffnet einen unbekannten Horizont. Krankheit, Gewalt und Tod haben nicht mehr das letzte Wort. Ein neues Licht erscheint. Die Auferstehung verändert nicht nur unseren Blick auf das Leben, sondern sie verwandelt auch diejenigen, die sie annehmen, und verleiht ihnen ungeahnte Kräfte. Sie macht die Jünger Jesu zu einer Gemeinschaft, die das Leben Gottes ausstrahlt.

Für viele ist das Eingesperrtsein in diesen Wochen schwer zu ertragen – ich denke vor allem an Alleinstehende, an Familien, die auf engstem Raum zusammenleben müssen, an diejenigen, die von ihren Familien abgeschnitten sind, an Obdachlose ... Mögen diese Einschränkungen unseren Horizont nicht einengen! Möge die Osterbotschaft uns neue Dimensionen eröffnen und uns eine Weite schenken!
Im Gebet, so arm es auch sein mag, können wir das Licht der Osterbotschaft annehmen. Wir können erleben, dass es möglich ist, unser persönliches und unser gemeinschaftliches Verhalten zu ändern, und auf eine neue Zukunft für uns und die Menschheit zuzugehen. Wir können unsere Fantasie sich entfalten lassen, um eine neue Solidarität zu leben.

Der auferstandene Christus sendet seine Jünger in die Welt, nicht um die Menschheit in ein religiöses System zu pressen, sondern damit ihr Leben die Hoffnung auf Frieden und auf Erfüllung für die ganze Schöpfung ausstrahlt.

Lassen wir uns also vom Osterlicht berühren und grüßen wir uns mit der Botschaft des Ostermorgens: „Christus ist auferstanden! – Ja, er ist wahrhaft auferstanden!“

"In resurrectione tua" - Die ganze Welt feiert das Osterfest

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